Bundesfeier Jeuss
Das Motto wurde voll erfüllt. Der Innenhof des Pflegeheims war vom Animationsteam liebevoll geschmückt worden und verbreitete eine zauberhafte Magie. Das Feuerwerk gab es musikalisch von der Alphorbläservereinigung Deutschfreiburg mit Fahnenschwinger Robert Ruprecht. Für das kulinarische Wohl sorgte das Küchenteam des Pflegeheims mit Bratwurst, Kartoffelsalat, Brätzeli und feinem Kuchen. In seiner Ansprache betonte Cédric Borcard, Geschäftsführer Gesundheitsnetz See, wie wichtig es ist, unsere schweizerische Vielfalt zu leben. Auch wenn jeder Kanton meine, er habe die schönsten Berge oder Seen, den besten Käse oder Wein so hätten wir im Kanton Freiburg doch Glück, da wir überall bei den besten seien. So unterschiedlich die Meinungen auch sein mögen, gelte es doch immer aufeinander zuzugehen, zuzuhören, das vielfältige Kulturerbe zu bewahren und die Gemeinschaft mit allen Generationen zu pflegen. Gerade die Bewohnenden des Pflegeheimes seien reiche Zeitzeugen, benutzten sie das Telefon doch nur, um zu telefonieren. Alles wäre etwas langsamer und weniger komplex gewesen und der Postbote hätte noch Zeit für ein Schwätzchen gehabt. Genau diese Generation hätte uns ein schönes Land übergeben, wo Zusammenhalt, Respekt, Solidarität und gesellschaftliches Engagement wichtige Werte waren, die es gelte an die Kinder weiterzuvermitteln. So sei dieser Abend genau ideal, um gemeinsam zu reden, aufeinander zuzugehen, zu lachen, die Kinder herumtollen zu lassen und Geschichten von früher zu erfahren. Natürlich durfte auch die Nationalhymne nicht fehlen. Hans Stettler, Leiter der Alphornbläservereinigung hat arrangiert, dass die Nationalhymne mit den Alphörnern begleitet werden konnte. So gut hat es noch selten getönt!
Pascal Gartmann, Präsident des Dorfvereins Jeuss, bedankte sich von ganzem Herzen bei allen, die da Hand angelegt haben, um diese besinnliche Feier zu gestalten. Er bekräftigte die Worte des Festredners und ermunterte alle das Miteinander zu pflegen, sich zu begegnen, zu lachen, zu diskutieren und zu feiern. Genau das nahmen sich die Besuchenden zu Herzen.